Am Samstag, 14. November 2009 gaben die Münchner Bergwachtler ihr Debüt auf dem Zugspitzplatt. Erstmals in der Geschichte der Bergwacht waren die Münchner verantwortlich für den Bergrettungsdienst in Deutschlands höchstem Skigebiet. An diesem Samstag waren auch gleich fünf Einsätze zu bewältigen, dabei wurden zwei Snowboder mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert.
Die siebenköpfige Mannschaft der Bergwacht München war sehr zufrieden mit dem Ablauf. "Die Zusammenarbeit mit dem Einsatzleitenden Skiwachtler der Bergwacht Grainau und dem Personal der Zugspitzbahn war professionell. Alles lief reibungslos und war bestens organisiert“, resümiert Alfred Schaffranka, zuständiger Teamleiter der Bergwacht München.
Die Bergwacht München betreut in der neuen Wintersaison erstmals regulär auch das Skigebiet auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Dies wurde durch eine neue Vereinbarung mit der Bergwacht Garmisch möglich, die in dem Bereich geschäftsführend verantwortlich ist. Danach wird ab der neuen Wintersaison 2009/2010 das Team „Werdenfels“ der Bergwacht München im Wechsel mit den anderen in diesem Rettungsbereich eingesetzten Bergwacht-Bereitschaften in den Skigebieten Osterfelder, Kreuzeck, Hausberg und auf der Zugspitze eingesetzt. Fried Saacke, Leiter der Bergwacht München: „Die rollierende Übernahme des Bergrettungsdienstes in den großen Garmischer Skigebiete ist für unsere an der Bergrettung interessierten Nachwuchskräfte eine einmalige Chance, in einem herausforderndem, hochalpinen Gebiet eingesetzt zu werden und so ihr Können unter Beweis zu stellen.“






